Händehygiene RKI Empfehlung in der Pflege: Was Pflegekräfte wissen müssen
Die Händehygiene ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um die Übertragung von Krankheitserregern in der Pflege zu verhindern. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind dabei wegweisend und verpflichtend für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind. In diesem Beitrag erfährst Du die wichtigsten Aspekte der RKI-Richtlinien zur Händehygiene (Händehygiene RKI Empfehlung) und wie sie im Pflegealltag korrekt umgesetzt werden.
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Warum ist Händehygiene in der Pflege so wichtig?
Die Hände von Pflegekräften sind ein zentraler Übertragungsweg für Keime und Krankheitserreger, insbesondere bei der Versorgung von immungeschwächten Patienten. Ohne ausreichende Hygienemaßnahmen können nosokomiale Infektionen (im Krankenhaus erworbene Infektionen) entstehen, die vermeidbar wären. Die Händedesinfektion ist deshalb nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern eine lebensrettende Maßnahme.
5 Momente der Händehygiene (WHO-konform nach RKI-Empfehlungen)
Die RKI-Empfehlungen orientieren sich an den fünf Momenten der Händehygiene:
- Vor Patientenkontakt – Um Patienten vor Erregern zu schützen.
- Vor aseptischen Tätigkeiten – Beispielsweise beim Verbandswechsel oder der Katheterpflege.
- Nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material – Wie Körperflüssigkeiten oder kontaminierten Oberflächen.
- Nach Patientenkontakt – Um sich und andere zu schützen.
- Nach Kontakt mit der unmittelbaren Umgebung des Patienten – Selbst ohne direkten Kontakt mit dem Patienten.
Methoden der Händehygiene: Hände waschen oder desinfizieren?
Das RKI betont, dass die alkoholische Händedesinfektion der zentrale Standard zur Vermeidung von Infektionen ist. Nur wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind, empfiehlt sich das Waschen der Hände mit Wasser und Seife.
Richtige Händedesinfektion nach RKI:
- Mindestens 30 Sekunden Einwirkzeit.
- Alle Handflächen, Fingerzwischenräume, Daumen und Handrücken vollständig benetzen.
- Die Anwendung erfolgt idealerweise mit zertifizierten Desinfektionsmitteln nach EN 1500.
Besondere Empfehlungen für Pflegeeinrichtungen
In Pflegeheimen und ambulanten Diensten gelten dieselben hohen Standards wie in Krankenhäusern. Besonders wichtig sind:
- Schulungen zur Händehygiene für alle Mitarbeiter.
- Regelmäßige Kontrollen der Händehygiene und der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln.
- Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Versorgung immunsupprimierter oder infektiöser Patienten.
Häufige Fehler bei der Händehygiene
Das RKI weist darauf hin, dass trotz Schulungen immer wieder typische Fehler auftreten, die die Wirksamkeit der Hygienemaßnahmen einschränken:
- Zu kurze Desinfektionszeiten (weniger als 30 Sekunden).
- Auslassen von Bereichen, wie Fingerkuppen und Daumen.
- Händewaschen statt Desinfizieren, wenn keine sichtbare Verschmutzung vorliegt.
Risikopatienten besonders schützen
Besonders Patienten mit geschwächtem Immunsystem, wie ältere Menschen oder Patienten auf Intensivstationen, profitieren von einer konsequenten Händehygiene. Die Pflegekräfte sollten hier verstärkt darauf achten, dass die empfohlenen Maßnahmen strikt eingehalten werden.
Weiterbildung zur Händehygiene: Lerne die aktuellen RKI-Richtlinien kennen
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